Montag, 24. November 2014

Auf zum roten Zentrum

Früh Morgens wurden wir abgeholt. Auf geht unsere Reise ins Herz von Australien. D. unser Tourguide erzählte uns, dass wir leider nicht wie geplant durch den Canyon laufen können, da dieser im Moment voll mit King Brown Snakes, einer sehr giftigen Schlangenart ist. Stattdessen sind wir nach einem Lunch auf dem Campground auf welchem wir heute übernachteten, an den Strand gegangen. Die Temperaturen nach der Rund 5 stündigen Fahrt nordwärts merkt man doch sehr. Doch auch wenn die 38 Grad sehr ungewohnt sind, genoss ich die Wärme und den Duft von Eukalyptus. Es erinnert mich sehr an eine Sauna.

Am Strand stürzten Céline und ich mich direkt auf den Spielplatz. Wir haben Stangen gesehen an denen wir endlich mal wieder trainieren konnten. Das Nachtessen war fantastisch! Ich habe in meinem Leben noch nie einen so guten Cesar Salat gegessen.

Ich entschied mich um halb 11 doch ins Bett zu gehen und nicht bis zum Aufstehen aufzubleiben. Auch wenn wir bereits um 2.30am für eine 7 stündige fahrt weiter fuhren, genoss ich den 3,5stündigen Schlaf in einem Bett.

Im Bus früh Morgens verteilten wir uns teils auf den Boden und quer über die Sitze um weiterzuschlafen. Vormittags erreichten wir Cooper Pedy, eine Opalstadt in der 80% der Einwohner unterirdisch leben. Auch wir durften das erleben und in einer art Bunker schlafen. Mittags machten wir eine Tour unterirdisch und erfuhren mehr über den Opal und wie Cooper Pedy entstanden ist.

Vor dem Essen durften wir noch Kängurus füttern gehen und vor dem Schlafen gabs eine Gruselgeschichte.

Am Tag darauf gings wieder um 2.30 Uhr los zum Uluru. Bei unserem Camp angekommen gingen die Meisten zu einem Swimmingpool. Zu viert blieben wir auf dem Camp, machten die Wäsche und genossen die Ruhe.
Abends liefen wir die Hälfte um den Uluru und genossen den Sonnenuntergang.
Um vier Uhr morgens, endlich mal erwas schlafen, gings los zum anderen Hügel neben dem Uluru. Den Kata Tjuta. Wir liefen drei Stunden beim Kata Tjuta herum. Es war eine schöne Wanderung mit fabelhaftem Ausblick, jedoch sehr anstrengend.

Der Rest des Tages war gemütlich mit Ausruhen beim Camp, Baden im Pool und UNO spielen.

Nach einer weiteren Nacht im Swag fuhren wir morgens los zum Kings Canyon. Nach einem kleinen spaziergang beim Canyon war der Rest des Tages gemütliches sein am Pool bei Wein und Bier. Abens leerten wir all den eingekauften Alkohol und der Tourbus wurde zu einem Partybus umfunktioniert.

Diese Nacht konnten wir in kleinen 2 Bett Hüttchen schlafen. Das war ein Luxus. Morgens nach dem Frühstück wanderten wir die grosse Tour beim Kings Canyon. Wir liefen weit nach Oben und ich genoss die Rund 3.5 stündige Wanderung mit fabelhaftem Ausblick sehr!

In Alice Springs angekommen und im Hostel eingecheckt, gingen wir mit unserer Gruppe in ein Pub essen.

Alice Springs ist eine kleine Stadt mitten in der Wüste mit extrem vielen armen Aboriginal Leuten. Mir persönlich gefällt diese Stadt nicht sehr.

D! konnte uns als Aboriginal People etwas über ihre Geschichte und Kultur näher bringen. Die Gruppe war einfach hervorragend und es war super mit allen zusammen zu reisen!

In Cooper Pedy

Northern Territory

Uluru

Kata Tjuta

Kings Canyon

Alice Springs

Donnerstag, 20. November 2014

On the Road - von Melbourne nach Adelaide

In Melbourne wurde ich von Céline mit Billy abgeholt. Als erstes gings los nach Philip Island. Auf der Insel besuchten wir ein Sanctury und ich sah meine ersten Koalas und Wallabies.
Die süssen Koalas schlafen den ganzen Tag. Wir hatten Glück, einer bewegte sich!

Auf dem Weg von der Insel zum Free Camping konnte ich meine ersten Erfahrungen im links fahren machen. Unsere Essens- und Weinvorräte aufgestockt, genossen wir unser erstes gemeinsames Essen mit Wein und guten Gesprächen.

Auf zur Great Ocean Road! Hiess es am nächsten Tag und nach einem feinen Frühstück gings los. Lange verweilten wir in Torkey, der Surferhauptstadt von Australien. Im Surfermuseeum sahen wir uns einen super Film an. 50 States of Surf in welchem zwei Australier in den USA in 50 Staaten gesurft sind. Nach kurzer kalter Dusche und Wasserauffüllen sahen wir uns den Bells Beach an. Leider war das Wetter wie auch das Wasser zu kalt um schwimmen zu gehen.

Wir fanden unseren Free Camping nach einer fahrt durch den Dschungel mit fantastischen Bäumen, Farn und vielen bunten Vögeln. Nach dem Nachtessen wurden wir von einer Gruppe australischer Surfer, welche einen Geburtstag feierten eingeladen, mit am Feuer zu Sitzen. Nachdem es mal kurz aufhörte zu regnen, nahmen wir das Angebot dankend an.

Dem Tag darauf gings weiter an den Strand von Apollo Bay etwas schlafen. Nach feinem chinesischem Essen und einer holprigen und rutschigen fahrt zu unserem nächsten Campingplatz landeten wir in einem kleinen Paradies beim Beauchamp Fall. Lucas, welcher auf dem Camping seit rund zwei Monaten lebt, lud unds ein mit ihm und ein paar deutschen am Feuer zu sitzen. Dieser Einladung folgtem wir, nach dem wir gesamt 1 Stunde zum Beauchamp Fall und retour gelaufen sind. Die Natur dort im Wald ist einfach Späktakulär!

Am nächsten Morgen wurden Céline und ich früh geweckt und wir liefen zum Wasserfall um zu duschen. Es war Eiskalt aber ein erlebnissreicher Start in diesen wunderbaren Tag! Nach Frühstück fuhren wir zu den 12 Aposteln und genossen den Anblick vom Helikopter aus. Ein kleines Fotoshooting bei der London Bridge später standen wir beim Vulkan und Park Tower Hill. Bei einem Spatziergang sahen wir Emus, welche uns angriffen, die grossen Kangurus und Wasserschildkröten.
Kaum beim Camping angekommen lief ein Koala vom einen zum anderen ende des Platzes. Ja er ist gelaufen! Ein Wallabie hüpfte vorbei und nach einem Abschluss am warmen Feuer und dem schönen Sternehimmel gings nach diesem ereignisreichen Tag schlafen.

Am Tag darauf entschieden wir uns, nach einer endlich mal warmen Dusche Lucas bei dem Beachamp Fall zu überraschen. Wir liefen in der Nacht zu dem Wasserfall wo wir Glühwürmchen sahen und den spektakuläre Sternenhimmel bestaunten. Wieder auf dem Camp Site angekommen, haben wir drei noch eine Weile den Sternehimmel bestaunt, wo ich gleich drei Sternschnuppen sah. Doch was soll man sich noch wünschen wenn man alles hat was einem Glücklich macht?

Den Tag darauf fuhren wir rund 8h in die nähe von Adelaide um am nächsten Tag Billy ( unseren Camper) abzugeben und ins Motel einzuchecken. Nach einem Kinobesuch stand Kleiderwaschen an. Den ganzen nächsten Tag sahen wir uns die schöne und gemütliche Stadt Adelaide an.

Abends liefen wir durch das Städtchen wo wir schlussendlich in einem english Pub angkamen. Ich traf dort einen Kolegen aus der Schweiz, welchen ich seit einer Weile nicht mehr gesehen habe. Nach ein paar Bierchen und Tanzen gingen wir schlafen, da wir für die Tour durchs rote Zentrum früh aufstehen mussten.


Erste Nacht in Billy

Schlafen in Apollo Bay

In Beachamp Fall

12 Apostels

London Bridge


In Adelaide

Céline, ich und Lucas in Beachamp Fall

Dienstag, 11. November 2014

Hallo Australien!

In Melbourne nach 16 Stunden im Flugzeug mit Hexenschuss angekommen, konnte ich meinen Rucksack im Hostel abgeben. Zu Fuss brauchte ich nur 5 Minuten ins Zentrum und habe eine Bustour für 5 Dollar um und in der Stadt gemacht. Melbourne ist eine Stadt nach meinem Geschmack. Zu Fuss die Stadt erkunden und am Fluss entlang gehen. Ich liebe es.

Den Tag darauf schlief ich lange. Am Nachmittag bin ich im Sealife gewesen. Es ist interessant. Jedoch von der Grösse etwa so wie das in Konstanz. Mit Vergünstigung habe ich aus dem 88igsten Stock die Aussicht auf Melbourne genossen. Auf einem Boot auf dem Fluss gönnte ich mir ein Bier, welches hier wirklich teuer ist, und kaufte mir für mein Nachtessen ein Brot und Aufschnitt was ich in einem Park versuchte zu essen. Bis mich ein paar Vögel angriffen und ich die Flucht ergreifen musste.

Im South Melbourne Market kaufte ich mir Obst und gönnte mir eine Massage was meinen Hexenschuss doch sehr verbesserte. Den rest des Tages verbrachte ich am wunderschönen St Kilda Beach und Abends ass ich nochmal fein Chinesisch. Jedoch ohne Fleisch da ich mit der Fleischqualität von Rind und Chicken hier nicht sehr glücklich bin.

Melbourne gefällt mir sehr. Jedoch freue ich mich sehr auf Céline und mit ihr im Campervan die Great Ocean Road entlang nach Adelaide zu fahren.

Samstag, 8. November 2014

Dubai - First days of a new lifetime

Nach einem turbulenten Flug und kaum Schlaf landete ich in Dubai. Schnell war ich durch die Kontrolle durch und bekam meinen Ruchsack. Mit knapoen 6CHF wurde ich zu meinem Hotel gefahren wo ich leider noch nicht einchecken konnte. Das Gepäck abgegeben lief ich zur 30 Minuten entfernten Dubai Mall. Dort gönnte ich mir direkt vor dem Aquarium einen Crepe und Cappuccino.

Ich erkundete die riesen Mall mit eigenem Wasserfall und bestaunte die berühmten Fountains.

Nach schon wieder 3 Stunden herumgewatschel sass ich bei diesen Fountains mit dem Burj Kaliva im Hintergrund bei einem Kaffe draussen bei Grüntee und Humus mit Fladenbrot und genoss das schöne Wetter und die Show.

Endlich eingecheckt packte ich aus und lies den Zimmerservice fürs Nachtessen kommen. Ich genoss von meinem Balkon aus den Sonnenuntergang und ein Feuerwerk. Tod müde viel ich in mein riesen Bett und schlief ein.

Am Tag darauf gings früh los zu einer Tour durch die Hauptstadt Abu Dhabi. Wir durften die im Jahr 2007 fertig gebaute Moschee von innen bestaunen und wurden durch die Stadt gefahren.
Abends gings los zur Dubai Mall wo ich einen Tisch gleich bei den Fountains mit Blick darauf und den Burj Kaliva ergattern konnte. Nach dem feinen Sushi und der beeindruckenden Show des Springbrunnens mit dem nächtlichen Downtown im Hintergrund gings in die Höhe.

Mein Ticket für den Burj Kaliva habe ich bereits Zuhause gekauft und konnte um 20 Uhr eintreten. Nach der rasanten Fahrt mit dem Lift genoss ich die Aussicht aus dem 124igsten Stock. Leider habe ich dort erfahren, dass man für die 20 Stöcke höher, also ganz Oben, einen Zuschlag von knapp 100CHF bezahlen müsste. Ich habs gelassen und bin gemütlich die halbe Stunde zu meinem Apartement geloffen.

Nach dem Ausschlafen und ein wenig Training, wurde ich für die Wüsten Safari abgeholt. Da ich die erste Person war die abgeholt wurde, durfte ich vorne sitzen wofür ich später sehr dankbar war. Die Safari in der arabischen Wüste war spannend. Auch wenn sie etwas ans Achterbahnfahren erinnert. In einem Camp angekommen, habe ich mir ein Hennatattoo machen lassen und die Show wie auch das Abendessen bei Vollmond in der Wüste genossen.

Meinen letzten Tag in Dubai verbrachte ich mit einer Stadtbesichtigung im Big Bus wo man Auf- und absteigen konnte so oft man mochte. Das Tagesticket war zwar etwas Teuer, jedoch hat es sich bei den Distanzen allemal gelohnt. Ich fuhr durch die Altstadt Dubais und mache eine Schiffrundfahrt auf dem Creek, sah einige Souks und vieles mehr. Bei der Strandrundfahrt bin ich beim Atlantis auf der Palme kurz ausgestiegen.
Den Abend rundete ich mit feinem libanesischem Essen ab.

Überall und für alles gibt es in Dubai Personal die sich um einen kümmern und einem das Gefühl geben, dass man etwas ganz besonderes im Sinne von VIP ist. Dubai kommt mir vor wie eine Scheinwelt in der alles perfekt ist. Doch die Menschen hier sind Meist zuvorkommend und freundlich. Ich hatte als aleinreisende Frau nie das Gefühl, irgentwo unsicher zu sein.