Sonntag, 29. Mai 2016

Bali – Erleben und geniessen

Mittwochs wurde ich am Morgen wieder von einem Fahrer abgeholt. Wir fuhren zum Safari Park damit ich dort einige Stunden verbringen konnte. Nach dem das Ticket gelöst wurde ging ich auch gleich zum Elefantenreiten. Es war ein wunderschönes Gefühl auf dem sanften Riesen zu reiten während wir durch ein Gehege mit Zebras, Nashörner und Strausse ritten. Ich unterhielt mich etwas mit dem Mahut, der Führer des Elefantenweibchens wo er mir erzählte, das pro Tier ein Mahut zuständig ist und das Tier sowas wie seine Freundin ist.
Der Park selbst ist generell sehr schön gemacht. Mitten im Dschungel. Es gibt eine Safari wo man im Wagen durch die Gehege der Tiere fährt. Sie bieten auch diverse Shows an wie unter anderem eine die ich sah mit den Tigern. Es wurde die Geschichte von der Göttin erzählt die auf einem Tiger ritt wie auch weshalb die grösste Katze der Welt nun vom Aussterben bedroht ist. Die Darsteller selbst zeigten mit den Tigern selbst die Geschichte.

Nach einigen Stunden im Park fuhren wir weiter zum Zentrum von Ubud. In Ubud selbst könnte man viel Besichtigen. Da meine Zeit hier leider nur begrenzt ist, besichtigte ich ein wenig das Zentrum dieser schönen Stadt, Shoppte und gönnte mir ein Dessert und einen Drink. Das Beste wäre einige Tage selbst in der Kleinstadt mitten in Bali zu bleiben.

Abends spazierte ich noch etwas in der Einkaufs- und Restaurantstrasse von Sanur und speiste in einem Restaurant mitten in einem kleinen Garten wo es ein leckeres Abendessen gab.

Da ich die Tage viel erlebt hatte, gönnte ich mir am Donnerstag die wohlverdiente ruhe und war nach gemütlichem Frühstücken kaum von meinem Liegestuhl am Meer aufgestanden.  Ich genoss das Meeresrauschen und sonnte mich mit einem guten Buch. Nachmittags holte mich der Hunger dann doch ein wo ich in der Lounge vom Hotel direkt am Meer einen frischen Fruchtsaft und mega leckeren Bruschetta mit Tomaten, Pilz und Prosciutto Belag bestellte.

Für den Abend habe ich bereits am Vortag für den balinesischen Abend im Hotel reserviert. Ich erhielt meinen schön bedeckten Tisch draussen vor einer Bühne und bestellte den guten balinesischen Weisswein. Nach kurzer Erklärung der Moderatoren wurde das Buffet eröffnet. Man konnte sich die verschiedenen balinesischen Speisen wie diverse Salate, darunter auch Seegrassalat, Satay Spiesse, Suppe, ein 4 Stunde gegrilltes Schwein, Dessert und noch ganz vieles selbst holen. Nach einer Weile gab es noch einen balinesischen Tanz welcher die Geschichte von einem König mit seiner Königin erzählte. Der Tanz war in meinen Auge sehr speziell aber so lernte ich noch etwas mehr von der Kultur dieser Insel kennen.

Noch kurzem schlaf musste ich um 2 Uhr morgens aufstehen. Der Fahrer mit Guide holte mich ab und wir fuhren rund 2 Stunden zum Fusse des Vulkanes Batur. In meiner Wandergruppe war noch ein schweizer Pärchen mit dabei. Mitten im Wald erhielten wir Wasser und eine Stirnlampe und es ging los. Wir liefen immer etwas hinauf im Wald. Was zwar Streng aber machbar war. Zumindest die erste Zeit. Danach wurde der Weg immer Steiler und Steiniger und wir kamen aus dem Wald hinaus. Zu meinem Glück war es dunkel und mein Guide half mir sehr gut mit dem Aufstieg womit ich mit meiner Höhenangst doch recht Mühe hatte. Zwischendurch machten wir Pause um den Sternenhimmel zu bestaunen. Und mal eine grössere Wandergruppe von 15 Leute durchzulassen. Durch das, dass die Sonne nicht schien war die Temperatur angenehm. Oben angekommen wurde es heller und wir genossen am Rande des Vulkankraterns ein kleines Frühstück, den Sonnenaufgang und die Aussicht. Wir sahen zum Vulkan Agung, der grösste Berg auf der Insel mit über 3000 Höhenmeter wie auch bis auf die Insel Lombok mit seinem Vulkan.
Der Abstieg war zwar wesentlich kürzer als der Aufstieg doch hatten wir Startschwierigkeiten. Da es vom Vulkanstein und der Asche sehr sandig und rutschig war, schliffen wir mehr hinunter als zu gehen und wir getrauten uns noch nicht herunter zu rennen was eigentlich für die Beine und Knie am besten wäre. Mit der Zeit jedoch überwand ich mich und joggte und sprach hinunter und machte zwischendurch Pausen damit ich nicht ins Straucheln kam.

Morgens um 10 Uhr war ich bereits wieder im Hotel und gönnte mir noch eine Mütze Schlaf. Danach legte ich mich noch etwas an den Strand und genoss eine «Tea time» in der Lounge mit Tee und vielen kleinen leckeren Häppchen. Bei einer 2.5 stündigen Spa Behandlung schloss ich diesen langen Tag ab.

Samstag war mein letzter Tag auf Bali. Da ich erst um Mitternacht los Flug konnte ich noch die gesamte Hotelanlage nutzen. Nach einem langen Frühstück checkte ich aus und gönnte mir noch eine Fussreflexzonenmassage. Ich spazierte noch an der Strandpromenade entlang und kaufe das eine oder andere ein. Überall am Strand und auf dem Trottoir sind die kleinen Opfergabenschälchen. Die Balinesen beten dreimal am Tag. Morgens, mittags und abends. Überall sind auch die wilden Hunde welche echt Süss aussehen und sehr umgänglich sind. Gerne hätte ich den einen oder anderen mitgenommen.

Den restlichen Nachmittag bis Sonnenuntergang verbrachte ich am Strand um zu Relaxen und mein Buch zu Ende zu lesen. Um 8 Uhr kam mein Taxi welcher mich zum Flughafen brachte. Der Flughafen bot noch viele Shoppingmöglichkeiten. Ich ass mein Abendessen im Hard Rock Cafe und bestaunte die vielen Flüge nach Australien. Jedoch entschied ich mich dann doch dafür in den Flieger nach Dubai einzusteigen um weiter zurück in die Schweiz zu fliegen.






























Sonntag, 22. Mai 2016

Bali – schönes Land, spannende Kultur und nette Leute

Nach einem langen Flug über Dubai wurde ich am Flughafen in Bali von meinem Fahrer abgeholt und ins Puri Santrian Hotel in Sanur, Denpasar gebracht. Nach kurzem einchecken und einräume im Zimmer ging es dann auch gleich ins Bett schlafen.

Am nächsten Morgen genoss ich das vielfältige Frühstück welches im Hotel inklusive ist am Strand. An der Standpromenade entlang machte ich einen Spaziergang wo ich mir auch gleich eine Massage am nächsten Tag Buchte. Daraufhin erkundete ich die schöne Hotelanlage welche direkt am Strand von Sanur gelegen ist mit den drei Pools, zwei Restaurants und einem Spa welche allesamt inmitten eines Gartens gelegen sind.
Ich erholte mich am Meer und erhielt später eine vom Hotel offerierte Massage. Zum Abendessen gab es einer der besten Sushis die ich je hatte und dazu einen balinesischen Wein welcher sehr gut mundete. Dazu lief noch live Musik womit mein erster Tag hier perfekt Endete.

In der frühen Morgenstunde machte ich Yoga. Bei der Hitze doch sehr anstrengend. Nach dem leckeren Frühstück traf ich mich mit einem vom Reiseanbieter Asian Trail damit er mir einige Informationen und Tipps geben und ich das eine oder andere buchen konnte.
Nach meiner stündigen balinesischen Massage und der Maniküre und Pedicure traf ich mich mit meinem privaten Fahrer welchen ich für heute Nachmittag buchte in der Hotellobby. Agung ist ein aufgeweckter und sympathischer Fahrer. Zuerst führen wir zum Taman Ayun, dem Königstempel welchen wir besichtigten und daraufhin eine Kaffeeplantage. Der Besitzer zeigte mir einiges über die Pflanzen und ihrer Produkte sowie deren Herstellung. Darauf durfte ich die Tee- und Kaffeesorten die sie produzierten probieren. Darunter war auch der berühmte Luwak Kaffee welcher tatsächlich hervorragend schmeckte. Die Kaffeebohne wird zuerst von der Katze/Opossum gegessen und wenn sie diese wieder unzerkaut und unverdaut ausscheidet gereinigt und wie normaler Kaffee verarbeitet.
Darauf ging es weiter zum Tanah Lot Tempel welcher auf einer Insel gelegen ist und nur bei Ebbe erreichbar ist. Bei dem Sonnenuntergang mit Sicht auf den Tempel genoss ich eine frische Kokosnuss.
Wieder zurück im Hotel angekommen ass ich in einem kleinen Restaurant am Strand unter Sternenhimmel und genoss den balinesischen Wein.

Dienstagmorgens wurde ich von meinem Fahrer mitsamt Reiseführer im Hotel pünktlich abgeholt. Die Balinesen sind generell sehr Pünktlich. Zu meiner Freude war auch heute Agung wieder mein Fahrer und der Reiseführer Nuno war ebenfalls sehr Sympathisch. Erst fuhren wir zur grössten Reisterrasse der Insel Jatiluwih welche 800 Hektare gross ist und seit 2012 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Es war sehr eindrücklich diese mal selbst zu sehen. Darauf ging es nicht mehr weit zu einer heissen Quelle. Ich badete etwas die Beine im Schwefelwasser aber ansonsten war es mir generell mit 35° Celsius und über 80% Luftfeuchtigkeit zu warm in warmem Wasser zu baden.
Weiter Nordwerts sah ich mir den Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan an, welcher der Wassergöttin gewidmet ist. Viele Asiaten machten wieder mal Fotos von mir und Nuno kam kaum voran mir etwas über die Architektur und der Religion zu erzählen. Als wir bei dem GitGit Wasserfall ankamen hat es in Strömen geregnet. Zum Glück hatten Agung und Nuno Regenschirme dabei und wir konnten die ca. 15 Minuten zum Wasserfall einigermassen trocken gehen. Allerdings war der Weg so Überflutet und die Treppen glichen selbst einem Fluss und somit zog ich kurzerhand die Flip-Flops aus und ging alles Barfuss. Beim retourweg hatte es noch stärker geregnet, was für mich kaum zu glauben war. Der Wasserfall selbst war sehr schön und es hat sich das kleine Abenteuer gelohnt.

Während der ganzen Fahrt und auch an den Sehenswürdigkeiten erzählte mir mein Guide Nuno viel über das balinesische Leben und der Religion. In Bali sind über 80% Hindus. In Indonesien gesamthaft sind es aber über 90% Muslime. Hier in Bali findet man nebst dem Hinduismus auch die muslimische, katholische, protestantische und buddhistische Religion. Der Hinduismus und Buddhismus sagen sie, sei eine Religion unter demselben Dach aber in zwei verschiedenen Zimmer. Man sieht auch viele Parallelen zwischen den beiden Glaubensrichtungen. Es war extrem spannend so viel über die balinesische Lebensweise zu erfahren. Hier reist man meist mit einem Fahrer herum da es den Touristen eher abgeraten wird selber zu fahren. Zur allgemeinen Verkehrssicherheit. Sie haben wenige Strassenregel und jeder Balinese hat sicher 1-2 Roller und man fährt teilweise mit der ganzen Familie auf einem Roller.

Nach diesem erlebnisreichen aber anstrengenden Tag ging ich in ein gutes italienisches Restaurant namens Massimo speisen. Da ich etwas Mühe mit dem Magen hatte liess ich das experimentieren für heute Abend mal sein.

Samstag, 9. Januar 2016

Irland - Connemara und prachtvolle Schlösser

Von Sligo fuhren wir den ganzen Weg nach Westport an der "Wild Atlantic Way" entlang. Trotz des Regens genossen wir den Anblick der schönen Landschaft und Besichtigten einen Steinkreis. Wir sahen auch eine Weile einem Surfer zu, der es ins kalte Nass wagte. In Westport fanden wir ein Bed and Breakfadt welches noch offen hatte. Leider haben in ganz Irland viele B&B's über die Wintersaison geschlossen. Wir genossen ein feines Nachtessen und spielten Zuhause das Spiel "Heads up".

Von Westport fuhren wir Richtung Connemara Nationalpark durch wunderschöne Landschaften. Wir besichtigten Kylemore Abbey. Ein wunderschönes Schloss welches von einem Mann aus Liebe für seine Frau erbauen liess. Danach wurde daraus eine Schule und jetzt ist es ein Kloster sowie ein Museum. Als erstes wollten wir zur Kirche laufen. Da es uns wortwörtlich verhagelte, rannten wir zurück zum Kylemore Abbey.

Weiter ging es zu unserem heutigen Ziel. Das Ashford Castle. Unseren Aufenthalt in dem Schloss welches nur für Hotelgäste zugänglich ist planten wir schon eine Weile im Voraus. Wir waren überweltigt. In dem 5-Sterne Hotel wurden wir mit einem Welcome Drink empfangen nachdem der Pförtner uns das Gepäck in unser Zimmer brachte und uns das Schloss gezeigt wurde. Wir erkundeten selbst noch das Schloss und genossen den Abend mit köstlichem Abendessen und einen gute Nacht Drink in der Cocktail Bar.

Nach einer erholsamen Nacht frühstückten wir in einem grossen Saal im Schloss und wurden wie Prinzessinnen behandelt. Am morgen spazierten wir im Schlossgarten Richtung Falknerei und genossen das Schloss noch ein wenig. Nachmittags wollten wir zum Connemara Nationalpark um Wandern zu gehen. Wegen den Überschwemmungen in Irlamd kamen wir leider aber nicht mehr durch. Deshalb fuhren wir durch die Middlands, welche grösstenteils auch noch Überschwemmt waren zu den Slieve Bloom Mountains und spazierten dort ein wenig. Abends fuhren wir in ein B&B welches wir beteits kennen und lieben gelernt hatten. Das Kajon House bei Kate und John in Shannonbridge. Für das Abendessen fanden wir ein Restaurant in einem alten Gebäude welches lässig eingerichtet war und wie oft es als Beilage Kartoffelstock, Pommes und gebratene Kartoffeln gab.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Bray durch die Wicklow Mountains um die Landschaft noch einmal zu geniessen. In Glendalough angekommen liefen wir um den kleineren der beiden Seen herum. Abends in Bray trafen wir eine Kollegin von mir mit welcher ich im Sprachaufenthalt in Cork im Apartment zusammen wohnte.

Am letzten Tag konnten wir unser Auto bei Hertz, der Autovermietung ohne probleme Abgeben. Am Flughafen genossen wir noch ein Guiness welches hier in Irland einfach am besten schmeckt.