Samstag, 21. Februar 2015

Südinsel - Von Franzerl nach Christchurch

Den ganzen Tag fuhren wir einige Stunden nahe des Franz Josef Glaciers bei welchem wir am Tag darauf Früh da sein müssen. Auf dem Weg machten wir halt bei den Blue Pools, Shipswrack Bay und Fox Glacier Township. Zu den Blue Pools liefen wir über 2 Hängebrücken. Das Wasser dort war klar und hatte ein intensives Blau. Beim Shipswrack Bay sahen wir kein Schiffsfrack, dafür aber Delphine welche nahe des Strandes spielten. Leider wurden wir da von den Sandfliegen regelrecht gefressen und gingen so bald weiter.

Früh morgens machten Lea und Céline sich für den Helikopterflug und Glacier Walk auf den Franz Josef Gletscher. Ich fuhr zu einem Aussichtspunkt und lief bis nahe der Gletscherzunge heran. Der Gletscher war im 2010 noch da wo ich stand. Mitlerweile ging er rund 2km zurück. Es war echt beeindruckend durch den Regenwald so nah an den Gletscher zu laufen welcher doch grösser ist als er auf dem Bild scheint. Beim Weg zurück sah ich nich eine Hängebrücke auf welcher ich noch darauf wollte. Nach einer halben Stunde fand ich ihn und machte gleich den ganzen Walk. Nachmittags ging ich wieder ins Dorf wo wir uns zu dritt trafen und noch etwas assen. Danach badeten wir in den Hot Pools welche von Bäumen umgeben war.

Den ganzen Tag darauf fuhren wir zur anderen Küste nach Kaikoura. Als wir über die Bergen fuhren war dichter Nebel und rechts von uns sahen wir unter dem Nebel hindurch wie die Berge von der Sonne beschienen wurde. Auf unserem Camping am Meer angekommen sassen wir zu unseren Nachbarn, zwei deutsche Männer wo einer von ihnen Lieder mit der Gitarre spielte und dazu sang sowie ein amerikanisches Paar. Lange sassen wir beieinander, redeten und tranken beim Meeresrauschen unter dem wunderschönen Sternenzelt, wo ich wiedermal einige Sternschnuppen sah, und genossen den Abend. Nach einem wunderschönen gute Nacht Song von Tim, mit Blick auf den Sternenhimmel gings dann langsam schlafen.

Den zweiten Tag in Kaikoura verbrachten wir mit etwas durch das Städtchen schlendern und Robben anschauen. Wir übernachteten am selben Campsite wie die Nacht davor und wurden von rauschen des Ozeanes geweckt. Wir fuhren nach Christchurch und besichtigten einen Wildlife Park. Dort fütterten wir riesige Aale und andere Tiere. Unter anderen typischen Tierarten aus Neuseeland sahen wir endlich Kiwis!

Früh Morgens packten wir all unsere Sachen zusammen, putzten den Camper und fuhren ins Stadtzentrum in unser Hostel. Nach dem einchecken und Gepäck abgeben galt es von Bobby Abschied zu nehmen. Wir wurden noch ins Hostel chauffiert und genossen den Rest des Tages die Annehmlichkeiten welches unser Hostel zu bieten hatte. Ein Dreibettzimmer, WiFi, Duschen und Whirlpool.

Den weiteren Tag in Christchurch gingen wir in ein Einkaufszentrum um einige Besorgungen zu machen. Am Tag darauf machten wir eine Schnitzeljagt durch die Stadt. So sahen wir viele tolle Sehenswürdigkeiten und Details, welche die doch recht zerstörte Stadt vom Erdbeben des 22. Februar 2011 liebenswert und hoffnungsvoll machten. Zum Beispiel liefen wir entlang des schönen Flusses Avon, auf denen man Gondelieris trifft, zum Botanuschen Garten. Danach assen wir zu Mittag und shoppten etwas beim Re Start. Dies ist ein Einkaufszentrum aus Containern welche es den Leuten in Christchurch nach dem grossen Erdbeben ermöglichte etwas einkaufen zu gehen. Als wir zur grossen Kirche kamen sah man wie überall in der Stadt die Tragweite der damaligen Katastrophe. Auf dem Rückweg ins Hostel liefen wir an den leeren weissen Stühlen virbei, welche eine Erinnerung an die Toten des Bebens ist. In der ganzen Stadt wird Gebaut oder es stehen zerfallene Gebäude und abgesperrte Gebiete da. Mein Eindruck dieser Stadt ist Gespalten. Einerseits ist sie Künstlerisch und verspielt, andrerseits hat tragt sie die Spuren von damals welche man doch spürrt.
Es war unser letzter gemeinsamer Abend und so nutzten wir das BYO vom koreanischen Restaurant und nahmen rin paar Flaschen Wein mit. Das Essen war herrvorragen und der Abend ging feierlich zu Ende.

An meinem letzten Tag in Neuseeland packten wir alles und checkten aus. Den Tag genossen wir an der Sonne im Botanischen Garten und ich ass feine Gnoggi. An einem Markt verabschiedete ich mich von Lea und Cèline und ging ins Hostel zurück wo mein Flughafen Shuttel auf mich wartete.

Neuseeland hat mir zu Beginn nicht wahnsinnig gefallen da das Land mich zu sehr an die Schweiz erinnert. Mut der Zeit jedoch genoss ich es und fing an die Landschaft, Leute und Kultur zu Bestaunen. Ich danke all den Leuten die meine Reise bereicherten und zu etwas noch Kostbarerem machten.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Südinsel - South coast

In Timaru verabschiedeten wir uns von Markus welcher seine letzten Tage in Neuseeland verbrachte. Wir selbst fuhren gen Süden. In Moaraki besichtigten wir die kugelrunden Steine am Strand. Abends sahen wir bei einem Leuchtturm nahe Moaraki Seelöwen, Robben und einen gelbaugen Pinguin welcher von Stein zu Stein hobbste und sich putzte.

Frühmorgens waren wir bereits in Dunedin bei der Schockoladenfabrik unserer Lieblingsschockolade hier in Neuseeland namens Cadbury. Leider hatte die Produktion für die Besichtigung geschlossen. Aus Frust kauften wir rund 2kg Schockolade ein und genossen im Kaffee der Fabrik eine leckere heisse Schockolade. Der Feueralarm ging los und den Rest der Schockolade tranken wir draussen im Regen fertig. Ich und Lea beschlossen uns einen Kinofilm an zu sehen und schauten 50 Shades of Grey. Ein sehr interessanter Film. Céline hockte noch im Kaffee und parkte Bobby zu unserem Nächtigungsort.
Zum Nachtessen gingen wir als Feier des pre-Valentinesday Sushi und Terryaki essen. Man gönnt sich ja sonst schon nichts.

Unser Valentinstag starteten wir bei einem Frühstück in einem härzigen Kaffee und etwas Shopping beim Markt von Dunedin. Dann fuhren wir zum Nuggetpoint. Der Ausblick war wunderschön und wir sahen ein paar Robben spielen. Danach assen wir unsere feine Kumara, neuseeländische Kartoffeln und Curry Nudeln mit Gemüse beim Curio Bay.

Am Tag darau versuchten wir am Curio Bay Delphine zu erblicken. Leider sahen wir vom Land aus keine.

In Invercargill hielten wir einen kleinen Mittagessen- und Einkaufsstopp. Danach fuhren wir direkt zum schönen Lake Manapouri. Beim Camp Ground machten wir unsere Wäsche und nutzten das Gratis WiFi. Morgens liefen wir ein kleines Stück am Lake Manapouri entlang und bestaunten die Bergwelt. Darauf fuhren wir mit kurzem Zwischenstopp in Queenstown Richtung Glenorchy an den Wakatipu See auf den Freedom Camping.

Frühmorgens in Glenorchy kamen wir am Reiterhof an. Morgens hatten wir die River Wild Tour auf unseren wunderschönen Pferden. Ich hatte Baily, einen schönen dunklen Hengst. Er war sehr lieb und umgänglich. Wir ritten durch Flüsse mit einer fabelhaften Bergwelt im Hintergrund. Wir durften sogar ein paarmal traben. Es war unglaublich schön und doch anstrengend. Beim ritt am Nachmittag, der Lord of the Rings Tour sahen wir einige Drehorte von Herr der Ringe, Narnia und weiteren Filmen. Mein Pferd, Elvis war ein Filmstar. Er spielte bei Herr der Ringe bei der Schlacht von Gondor mit. Leider war Elvis ein anstrengendes Pferd.
Abends kamen wir in Queenstown an. Am nächsten Tag wurden wir in dem Städtchen am Morgen vom Jucy Car für nach Millford Sound abgeholt. Die fahrt dauerte lange jedoch war der Ausblick schön und wir machten unter anderem halt am Mirror Lake. Dieser spiegelt die Bergwelt wunderschön. In Millford Sound angekommen machten wir eine Bootsrundfahrt bis hinaus zum Tasman Sea. Leider war es bewölkt. Man sah die Bergspitzen zwar nicht, jedoch gab es dem ganzen etwas Mystisches. Wir sahen Wasserfälle und Seelöwen. Abends in Queenstown angekommen assen wir ganz fein Asiatisch.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Queenstown mit etwas Shoppen und durch die Stadt zu schlendern. Da die Regierung das Alkoholgesetz verschärfte, kamen wir nicht mit unseren Identitätskarten in die Ice Bar. Man braucht den Pass und meiner ist in Christchurch.

Darauf fuhren wir zum Lake Wanaka wo wir in der nähe des Mount Aspiring Nationalparkes am Diamond Lake frei Campierten. Céline, unser sportliches Vorbild ging Joggen. Ich selbst ging aufs Klo welches 500 Meter entfernt war. Als ich da oben am See war dachte ich mir ich mache noch einen kleinen Spaziergang. Etwa eine halbe Stunde später war ich am Berg auf einem Aussichtspunkt vom Diamond Lake oben und machte ein paar Fitnessübungen.

Am nächsten Tag liefen wir beim Diamond Lake zum obersten Aussichtspunkt. Von dort aus sahen wir auf den Lake Wanaka. Darauf fuhren wir möglichst nahe zum Mount Aspiring. Der soll anscheinend wie das Matterhirn aussehen. Leider hingen Wolken genau um die Spitze und wir konnten das nicgt Beurteilen. In Wanaka genossen Lea und ich ein feines Plättchen mit Leckereien und Céline eine Cola. Abendsfanden wir einen Platz am Lake Wanaka zum schlafen.