Sonntag, 21. Dezember 2014

West Roadtrip - From Darwin to Broome

In Darwin haben wir bei Wicked Camper endlich unser 4 WD Auto abgeholt. Es ist ein echt cooles und relativ neues Suzuki mit Rooftop Zelt.
Als erstes machten wir einen Grosseinkauf mit Céline, welche Vegetarierin und Laktoseintolerant ist. Irgendwie bin ich froh darüber, dass wir so beim Einkaufen auf das schauen müssen was drin ist. Seit ich mit ihr Reise ernähre ich mich so viel bewusster und gesünder. Auf Fleisch muss ich in den Restaurants trotzdem nie verzichten oder auch beim Kochen kann ich mir da was separates dazu machen.

In Darwin beim Grosseinkauf nahmen wir den falschen Lift. Als wir ausstiegen und merkten, dass wir im Govermentgebäude, welches neben dem Einkaufszenrum Coles ist ankamen, war der Lift gesperrt und wir konnten nicht mehr retour. Der Ausgang öffnete sich auch nicht und so mussten wir einem Security anrufen, welcher uns dann rausholte.
Ich war richtig glücklich, Abends auf dem free camp site nach dem Einrichten ein leichtes Essen mit Reiswaffeln, Pumpernickelbrot, Humus, Pesto, Gurken und Tomaten und einen Becher Wein haben konnte. Zum Desser gab es Erdnussbutter welches Ahornsirup drin hatte. Echt lecker als Brotaufstrich.

Nach kurzer Fahrt am nächsten Tag kamen wir zu dem Victoria River Gebiet. Die Landschaft sah mit den Hügeln und dem Grün einfach Fantastisch aus. Jedoch macht mir die Hitze langsam echt zu schaffen und ich freue mich schon darauf, Südwerts zu fahren. 
Auf dem Camp Site bei Kununurra trafen wir auf eine Frau von Neuseeland, welche schon eine Weile hier lebt an. Sie gab uns viele Tipps für die Weiterreise.

Am nächsten Tag gingen wir einem von Michelle's, so hiess die Frau, an, und gingen in einer Grotte Frühmorgens schwimmen. Das Frühstück genossen wir auf dem Five Rivers Lookout in Wyndham.
Wir freuten uns sehr als wir sahen, dass die Gibbs River Road offen hatte. Diese 4x4 Strecke wäre sicher sehr schön und Celine wie auch ich fahren gerne auf Dirt Roads. Jedoch ware alle Strassen zu den schönen Orten wegen der Regenzeit geschlossen.
Nach den ersten kleinen Bächlein kam endlich ein Fluss welches es zu meistern galt.
Wie es sich gehörte stiegen wir aus und wollten zuerst die Strecke überprüfen wo wir am besten durch den Fluss fahren konnten. Als wir jedoch das Warnschild "Crocodiles in this Area" sahen, war es mit unserem Vorhaben vorbei. Wir beschlossen es einfach mal zu versuchen. Ich war froh das ich am Steuer war. So hatte ich keine Zeit in Panik auszubrechen als wir mitten im Fluss stecken blieben und der Motor vom Auto einfach ausschalte. Auch die Fenster liessen sich nicht öffnen und Wasser kam in unser Auto hinein. Ich drehte die ganze Zeit am Schlüssel um den Motor anzulassen und so kamen wir Milimeter für Milimeter hinaus.

Fast ohne Benzin kamen wir an einem kleinen Örtchen an wo die Tankstelle bereits zu hatte. Die nächste Tankstelle mit Unleaded war 300km entfernt. Doch der Mann an der Tankstelle öffnete diese extra für uns und so konnten wir wegen dem Gewitter welches anfing schnellstmöglichst von der Gibbs River Road verschwinden. Wir unterschätzten auch, dass es hier bereits um halb 7 Uhr stockdunkel wurde. So irrten wir eine Weile auf der Strasse umher bis wir endlich ein Camping fanden. Mit den vielen Kühen auf der Strasse war es noch eine grössere Herausforderung.

Hier im Nordwesten hat es fast keine Leute. Bzw haben wir erst an einem Camping noch andere Menschen ausser uns angetroffen. Auch die Distanzen sind nicht zu unterschätzen und dies geht bezüglich dem Tanken und dem für hier teuren Literpreis echt ins Geld.
Unterwegs nach Derby sahen wir uns einen Prison Tree an, welcher früher genutzt wurde um die gefangen genommenen Aboriginies "zwischenzulagern".

Auf dem Camping angekommen konnten wir alles auslüften und das Auto von der Flussfahrt etwas herausputzen. Die vielen nervigen Fliegen und Mücken hier wie auch die Hitze schlagen echt auf mein Gemüt und ich kann das alles hier gar nicht richtig geniessen.
Von Derby nach dem Duschen sind wir nach Broome gefahren. 

Die Free Camp Sites suchen wir immer mit dem Camp 7 Buch, unserer "Bibel" heraus.

Unser Fahrzeug "Captain Jack Sparrow

Camp 7

Schwimmen in der Grotte

Frühstück

Gibbs River Road

DIE Flussdurchfahrt

Und voller Vorfreude...
... endlich Geschafft

Aussicht Gibbs River Road

Freitag, 5. Dezember 2014

Top end - Litchfield und Kakadunationalpark

Das grosse Gepäck haben wir für unseren letzten Teil der Tour im Hostel gelassen und nur das wichtigste mitgenommen, wofuer wir spaeter echt froh darum waren.

Nach kurzer fahrt sahen wir uns riesige Termitenhuegel an. Danach waren wir wieder in einem Wasserfall baden, wo Blutegel gefallen an uns fanden. Bei der Lunch Zeit konnten wir in einem kleinen natuerlichen Pool baden und uns einen Wasserfall ansehen gehen, wo wir nicht baden gehen konnten, weil darin Krokodile waren, welche durch dei Regenzeit so hinein gelangen. .
Abends wollte ich die Dusche geniessen. Als ich hineinkam und mir die Kollegin entgegenkam und sagte, dass während sie Duschte die Schlange aus dem Abfluss kam, konnte ich die Dusche nachher nichtmehr wirklich geniessen. Es war zwar nur eine Baby Python, etwa 1,5m klein und wir haben noch zugeschaut wie die Schlange wieder den Abfluss runter schlängelte, jedoch zu wissen das diese wieder hochkommen kann war nicht sehr angenehm. Nachdem ich kurz eingeschlafen war fing es an zu Gewittern und stuermen. Die meisten unserer Sachen wurden nass und durch das schlimme Gewitter, bei dem die Blitze gleich ueber uns waren und was wir in der Schweiz so nicht kennen, konnte ich vor Angst nicht mehr einschlafen.
 
Am Tag darauf machten wir eine Bootstour wobei wir einige Salzwasserkrokodile sahen. Mittags gings auf einen kleinen Spaziergang, was bei der Hitze und Feuchtigkeit eine echte herausforderung darstellte. Wir sahen bei dem Spaziergang Malereien von Aboriginies.

Endlich ist der letzte Tag unserer zwei Woechigen Tour angebrochen. Wir liefen zu einem Wasserloch oberhalb eines Wasserfalles um uns da zu erfrischen. Als wir unten beim Wasserfall um wieder zu schwimmen geloffen sind, hatte ich keine Lust darauf und habe bei den nervigen Fliegen gewartet.
 
Die Tour die in 3 Touren aufgeteilt war ist endlich zu Ende. Ich habe viel erlebt und gesehen. Allerdings habe ich nun genug und freue mich endlich wieder selbst in meinem Tempo herumzureisen, dass zu sehen worauf ich lust habe und auch zu essen wann und was ich will. Nicht immer nur Wraps und Burger zum Lunch.

Abends feierten wir die Ende der Tour im Club Monsoon in Darwin, bei welcher Ladies Night war und uns Maenner ohne Shirts uns unsere Gratis Proseccos servierten.

Termitenhuegel
 
Crocodile Cruise 
 
Dieses Schild sieht man oft... 
...an diesen Gewaessern 
 
Baden oberhalb eines Wasserfalles 
 
Waesche waschen 

Von der Wüste in den Dschungel

Morgens gings los auf die nächste Tour nach Darwin. Wir fuhren bis zur Ortschaft Barrow Creek. Dieses Dörfchen ist die Inspiration für den Horrorfilm Wolfs Creek. Kein Wunder bei dem unheimlichem und eigenartigem Städtchen. Der Mann in der Bar hatte Souvenirs, internationale Studentenausweise und verschiedenes Geld aus aller Welt.
Nach kurzer Fahrt gelangten wir zum Devils Marple. Dies ist ein Ort mit vielen runden Felsformationen. Wir liefen etwa eine halbe Stunde durch diese Formationen. Wenn wir gekonnt hätten, wären wir wegen der Hitze Pflotschnass. Nur ist der Schweiss schnell verdunstet.
Bei der Fahrt in Richtung unseres Campingortes, konnten wir einen Feuertornado beobachten.
In Banka Bamka angekommen assen wir zu Abend. Ich dachte schon bei der letzten Tour wir seien irgendwo im niergendwo. Jedoch toppte diese Fahrt bisher das. Und als wir in Banka Banka einen wunderschönen schwarzen Hengst mit nur einem Auge sahen, war es uns doch etwas zu unheimlich. Ich schlief nach dem geniessen des Sturmes mit Blitzen auf der Pritsche in dem Zelt ohne Schlafsack da es mir schlichtweg zu heiss war.

Am Tag danach sind wir an einer Tankstelle angehalten wo sie ein paar Schlangen  hielten. Ich konnte eine auf dem Arm halten. Mittagessen gab es in einem schoenen und alten Pub. Nachmittags erfrischten wir uns in einem wunderschoen klaren Wasserloch.

Am letzten Tag sind wir etwa 3,5h beim Katherine Gorge Nationalpark herumgelaufen und haben zwischendurch ein Bad bei einem Wasserfall genommen.
Danach sind wir in Darwin angekommen wo wir im Hostel eingecheckt haben und Abends mit der Gruppe noch in ein Pub sind um beim Crab racing mitzumachen und live Musik zu geniessen.
Darwin ist echt eine hübsche Stadt und ich freue mich schon darauf, am ende der Tour nochmal zwei Nächte da zu verbringen.

Barrow Creek
 
Devils Marple 
 
Aussicht auf unser Camp 
 
Erfrischung in kuehlen 30 Grad 
 
Wanderung in Katharine Gorge 

Montag, 24. November 2014

Auf zum roten Zentrum

Früh Morgens wurden wir abgeholt. Auf geht unsere Reise ins Herz von Australien. D. unser Tourguide erzählte uns, dass wir leider nicht wie geplant durch den Canyon laufen können, da dieser im Moment voll mit King Brown Snakes, einer sehr giftigen Schlangenart ist. Stattdessen sind wir nach einem Lunch auf dem Campground auf welchem wir heute übernachteten, an den Strand gegangen. Die Temperaturen nach der Rund 5 stündigen Fahrt nordwärts merkt man doch sehr. Doch auch wenn die 38 Grad sehr ungewohnt sind, genoss ich die Wärme und den Duft von Eukalyptus. Es erinnert mich sehr an eine Sauna.

Am Strand stürzten Céline und ich mich direkt auf den Spielplatz. Wir haben Stangen gesehen an denen wir endlich mal wieder trainieren konnten. Das Nachtessen war fantastisch! Ich habe in meinem Leben noch nie einen so guten Cesar Salat gegessen.

Ich entschied mich um halb 11 doch ins Bett zu gehen und nicht bis zum Aufstehen aufzubleiben. Auch wenn wir bereits um 2.30am für eine 7 stündige fahrt weiter fuhren, genoss ich den 3,5stündigen Schlaf in einem Bett.

Im Bus früh Morgens verteilten wir uns teils auf den Boden und quer über die Sitze um weiterzuschlafen. Vormittags erreichten wir Cooper Pedy, eine Opalstadt in der 80% der Einwohner unterirdisch leben. Auch wir durften das erleben und in einer art Bunker schlafen. Mittags machten wir eine Tour unterirdisch und erfuhren mehr über den Opal und wie Cooper Pedy entstanden ist.

Vor dem Essen durften wir noch Kängurus füttern gehen und vor dem Schlafen gabs eine Gruselgeschichte.

Am Tag darauf gings wieder um 2.30 Uhr los zum Uluru. Bei unserem Camp angekommen gingen die Meisten zu einem Swimmingpool. Zu viert blieben wir auf dem Camp, machten die Wäsche und genossen die Ruhe.
Abends liefen wir die Hälfte um den Uluru und genossen den Sonnenuntergang.
Um vier Uhr morgens, endlich mal erwas schlafen, gings los zum anderen Hügel neben dem Uluru. Den Kata Tjuta. Wir liefen drei Stunden beim Kata Tjuta herum. Es war eine schöne Wanderung mit fabelhaftem Ausblick, jedoch sehr anstrengend.

Der Rest des Tages war gemütlich mit Ausruhen beim Camp, Baden im Pool und UNO spielen.

Nach einer weiteren Nacht im Swag fuhren wir morgens los zum Kings Canyon. Nach einem kleinen spaziergang beim Canyon war der Rest des Tages gemütliches sein am Pool bei Wein und Bier. Abens leerten wir all den eingekauften Alkohol und der Tourbus wurde zu einem Partybus umfunktioniert.

Diese Nacht konnten wir in kleinen 2 Bett Hüttchen schlafen. Das war ein Luxus. Morgens nach dem Frühstück wanderten wir die grosse Tour beim Kings Canyon. Wir liefen weit nach Oben und ich genoss die Rund 3.5 stündige Wanderung mit fabelhaftem Ausblick sehr!

In Alice Springs angekommen und im Hostel eingecheckt, gingen wir mit unserer Gruppe in ein Pub essen.

Alice Springs ist eine kleine Stadt mitten in der Wüste mit extrem vielen armen Aboriginal Leuten. Mir persönlich gefällt diese Stadt nicht sehr.

D! konnte uns als Aboriginal People etwas über ihre Geschichte und Kultur näher bringen. Die Gruppe war einfach hervorragend und es war super mit allen zusammen zu reisen!

In Cooper Pedy

Northern Territory

Uluru

Kata Tjuta

Kings Canyon

Alice Springs