Montag, 9. Februar 2015

Nordinsel - Von traumhaften Strände bis zu brodelnder Erde

In Coromande genossen wir einen Chai Tea. Danach fuhren wir ins Städtchen Hahei um von dort das Cathedral Cove von oben anzusehen. Dort beschlossen wir, morgen Früh einen Spaziergang hinunter zu machen. Abends gönnten wir uns noch eine leckere Holzofenpizza und ein paar Bierchen von der hauseigenen Brauerei. Morgens früh wurden wir geweckt weil wir vom Platz weggehen mussten, da anscheinend irgendwo ein Campen verboten Schild stand. Wir nutzten dies und brachen gleich auf um bei Sonnenaufgang hinunter auf einem wunderschönen Weg zum Cathedral Cove zu gelangen. Es war ein schöner Spaziergang zum Strand mit diesem Steingebilde.

Nachmittags gingen wir zum Hotwater Beach. Wir mieteten extra eine Schaufel um ein Loch im Sand zu buddeln. Doch zuerst fanden wir den richtigen Ort nicht bis wir uns die Füsse verbrannten. Mit baden gaben wir es bald auf da es uns schlichtweg zu heiss war. Abends übernachten in Whantamata wo wir morgens von einem Security geweckt wurden. Wir hatten Glück und mussten, da wir Self-Containt sind keine Busse bezahlen.

Danach gings auf ins Auenland! Wir fuhren nach Matamata ins Hobbiton wo wir nach einem kleinen Mittagessen die Tour durch den Drehort machten. Mitten in einem Filmort zu stehen war einfach faszinierend. Im green Dragon gabs noch ein Bierchen.

Den Tag darauf gings in die Tiefen. Wir kamen in Waitamo beim Black Water Rafting an. Nach einer Weile schafte ich es mich in den Wetsuite zu zwängen und ausgerüstet mit Helm und Tube gings auf in die Caves. Zuerst erhielten wir Instruktionen wie wir am besten in die Wasserfälle hinunter springen. Danach galt es Ernst. Es war ein wunderschönes und interessantes Erlebnis in den Höhlen entlang zu laufen und auf der Tube diese zu erkunden und die Glühwürmchen, welche nur Würmchenartige Insekten mit leuchtenden Fäden sind, zu sehen. Abends kochten wir uns Pastetli auf einem weiteren wunderschönen Freedom Camping.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Rotorua wo wir günstig für 3 Nächte mitten in der Stadt bei einem Parkplatz beim XBase Hostel übernachten konnten. Es gab ein feines koreanisches Nachtessen wo das essen in einem heissen Stein serviert wurde. Nach Ausschlafen, Morgenessen und Einkauf gingen Lea und Céline los um Zorbing zu machen. Da kugelt man in runden Bällen den Hang hinunter. Ich selbst verbrachte den Nachmittag im Peter Pans Reisebüro wo ich an einem Computer an meinen Bewerbungsunterlagen arbeitete.

Nach Weintrinken im Camper wollten wir zum Nightmarket essen gehen, bei welchem allerdings vor 9 Uhr bereits abgebaut wurde. Die Essenssuche beendeten wir erfolgreich an der Eat Street bei einem Italiener wo es leckere Pasta gab. Den Abend schlossen wir in der Lavabar ab, welches zum XBase Hostel gehört.

Unseren dritten Tag in Rotorua starteten wir wie üblich mit einem leckeren Frühstück. Dann gings auf zum Skyline. Einem Hügel wo man einen wunderschönen Ausblick über Rotorua und den See hat. Für 50 Dollar kauften wir uns die Fahrt in der Gondel und 5 Rodelabfahrten. Es gab mehrere Wege für die Abfahrten und man kam mit einem Sessellift wieder hoch. Das ganze hat echt Spass gemacht. Nach einem Dessert und kleinem Spaziergang gingen wir wieder in die Stadt. Bevor wir bei unserem Nächtigungsplatz ankamen, machten wir halt an einem Park, an dem es überall vom geothermischem Untergrund sprudelt und brodelt. Abends wurden wir für das Maoridorf Tamaki abgeholt. Als erstes fand eine typische Begrüssungszeremonie statt. Danach erfuhren wir im Dorf einiges über die Traditionen und Kultur der Maori kennen. Der Höhepunkt war das essen, welches in der brodelnden Erde zubereitet wurde. 

Wir fuhren Richtung Taupo wo wir an einem wunderschönen Free Campingplatz für die nächsten Tage nächtigten. Den Tag darauf gingen wir die geothermische Erde Wai-O-Tapo bestaunen. Bei diesem Ort Räucht und Sprudelt es heisser Schwefel welche in den verschiedensten Farben erscheint.

Cook Street- Südinsel

Morgens gings los von Wellington nach Picton auf die Südinsel über den Cook Street. Wir fuhren rund 4 Stunden. Die Einfahrt auf die Südinsel war einfach Wunderschön. Den Tag darauf verbrachten wir etwas in Nelson.

Darauf fuhren wir zum Kayaken im Abel Tasman Nationalpark nach Manau. Wir fuhren etwa 3 Stunden und sahen eine Robbe und genossen den Anblick der wunderschönen Strände des Nationalparkes. Nach 3 Stunden Retourspaziergang fuhren wir ins Städtchen Motueka. Wir buchten für das Skydiven und freuten und sehr. Nachdem uns 2 mal die Zeit verschoben wurde kamen wir beim Startpunkt an. Wir warteten in unseren Anzügen auf den Flieger. Leider wurde dies aufgrund des schlechten Wetters gecancellt und wir buchten für in 2 Tagen.

Wir fuhren darauf nach Golden Bay um die Küste zu bestaunen. Den ganzen Tag hat es geregnet und nach einer heissen Schokolade und Kaffee in Tanaka fuhren wir retour nach Motueke. Abends nach dem Rüsten des Gemüses merkten wir, dass wir kein Gas mehr hatten und fragten bei dem Nachbarn. Er hat sich als Schweizer herausgestellt und wir durften freundlicherweise bei ihm Kochen. Bis spät Nachts sassen wir zu viert zusammen und Redeten.

Den Tag darauf wurde unser Skydive wegen des Regens auf 12 Uhr verschoben. Markus, der Schweizer bei dem wir Kochen durften wurde auf die selbe Zeit verschoben. Zusammen durften wir von 16'500feet, 5029 km aus dem Flugzeug springen. Ich sprang als erstes und es war so Wunderbar! Die unglaublich schöne Landschaft, das Gefühl des Fliegens über und durch die Wolken war einfach ein unbeschreibliches Erlebniss.

Da sich herausstellte, dass Markus auch noch Geburtstag hatte kochten wir fuhr in zu Abend und feierten etwas in seinem Camper.
Die Route und Chemie stimmte und so fuhren wir zu Viert weiter.

Hier an der Westküste auf der Südinsel gibt es ganz gefährliche Tiere. Sie greiffen an ohne das mann es merkt und die Bisse schmerzen und Jucken über Wochen hinaus. Es sind Sandfliegen. Die Dinger scheinen Gefallen an mir zu haben. Ich hasse sie dafür umso mehr.

Nach Markus Geburtstag gingen wir Morgens im Lake Rotorui baden. Dannach fuhren wir nach Westport wo wir auf dem Weg einen Stopp bei der längsten Hängebrücke Neuseelands machten. Wir liefen nur einen Weg den retour Flogen wir mit Zipline.

Abends in Westport am Meer angekommen genossen wir den wunderschönen Sonnenuntergang wo wir fein Grillierten und später den Vollmond der über das Meer schimmerte.

Am nächsten Tag mieteten Céline und Markus ein Surfboard und Lea und ich meldeten uns für eine Surflektion an. Lea und ich hatten unsere erste Surflektion an einem schönen Strand mit guten Wellen bei Wind und Regen. Im Wasser war es dann OK doch das Surfboard dorthin zu tragen war etwas müsam. Surfen ist eindeutig anstrengend. Abends gabs zum Znacht Spaghetti mit Soyarahm und Lachs dazu.

Am zweiten Tag in Westport versuchte Céline beim Regen nochmals zu surfen und wir drei anderen gingen in die Bibliothek um verschiedene administrative Sachen zu machen. Weiter fuhren wir richtung Greymouth wo wir auf dem Weg die Pancake rocks und Blowholes besichtigten.

Abends landeten wir dank dem Tipp von einem Local auf einem schönen Campingplatz beim Nelson Creek. Leider regnete es immer noch. Wenigstens konnten wir uns so etwas von den Sandflies erholen.

Am morgen spazierten wir über die Hängebrücke und in den Wald neben dem Camping. Die Sonne schien und durch den Regen der letzten Tage davor schien alles in einem noch viel intensiverem Grün.

Dann gings weiter nach Moana zum Lake Brunner. An diesem idyllischen Plätzchens kurz nach Mittag angekommen gingen Céline und Lea wandern. Ich und Markus blieben am Platz und machten Fitnesstraining. Danach kauften wir noch guten Wein ein um den neuseeländischen Nationalfeiertag zu feiern.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Nordinsel - Von Mittelerde bis Süden

Frühmorgens gings los zum Tongariro Nationalpark. Mit unserem Bobby parkten wir beim Endpunkt der Wanderung und wurden vom Shuttelbus zum Start gefahren. Dann ging der Walk nach Mordor los. Der Aufstieg zum Berg war streng und brauchte für mich einiges an Überwindung. Die eigendliche Herausforderung war nicht die Länge, sondern der steile und geröllige Aufstieg wo ich doch sehr mit meiner Höhenangst zu kämpfen hatte. Doch wir wurden mit atemberaubendem Ausblick belohnt. Die Wanderung zwischen den Vulkanen war gewaltig und trotz das uns die letzten 3km ewig vorkamen, schafften wir in 7,5 Stunden inklusive Mittagspause die 19,4km.

Am Tag darauf gingen wir nach kurzem Waschen im Fluss los Richtung Gisborn. Zuerst hielten wir in Taupo zum einkaufen und um im coolsten McDonalds der Welt, welches ein Flugzezg darstellte etwas zu essen. Auf dem Weg zu dem Freecamp am Meer bei Opoutama fuhren wir durch wunderschöne Landschaften und stoppten bei einem Wasserfall.

In Gisborn erhielt Céline nach 3 Wochen die erlösende Nachricht. Ihr Surfbrett und die Kleidung ist gefunden! Am Flughafen in Birmingham.

Morgens Früh bestaunten wir den erster Sonnenaufgang des Tages auf der Welt.
Nach kurzem weiterschlafen und Frühstücken gings Richtung Napier bei Clive auf einen wunderschönen Freedom Camping am Meer. Auf dem Weg dorthin genossen wir die warmen Quellen von Morere und gönnten uns danach eine ausgedehnte Dusche.

In Napier am nächsten Tag besuchte ich eine Arbeitskollegin von der ABB welche ich bisher nur von Telefon und Emails her kannte. Sie zeigte mir das Werk.
Nachmittags gingen Céline, Lea und ich etwas in dem härzigen Städtchen Shoppen und Kaffee trinken. Abends gingen wir zusammen mit Sophie beim Hafen eins trinken. Nach Dumping Station, Wasser und Vorräte auffüllen schauten wir uns beim Bluff Hill noch den Hafen von Oben an. Nachts schliefen wir bei einem Leuchtturm am Port von Napier.

Martinborough ist ein härziges Städtchen wo es viel Wein zu probieren gäbe. Leider müssen wir fahren. Wir fuhren an einen Freedom Campsite in einem Wald an einem Fluss wo ich erstmal schwimmen ging. Ich genoss den Sternenhimmel wie fast jede Nacht und sehe Sternschnuppen welche hier in der Südlichen Hemisphere öfter vorkommt als im Norden. Morgens wenn ich aufwache und an einen Strand, am Meer oder in den Wald sehe und dort dann gemütlich Frühstücke denke ich nur, ich liebe mein Leben.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Wellington wo wir auf dem Parkplatz vom xBase Hostel campieren und die toiletten und Duschen nutzen können. Wir spazierten etwas am Hafen und genossen einen Cocktail. Zum Nachtessen gingen wir in ein afrikanisches Restaurant wo sich der Chef unserer gleich annahm und wir fein assen und ein paar Bierchen genossen.

Den Tag darauf in Wellington spazierten wir auf den Mount Victoria hoch, wo wir einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt hatten. Am Hafen Besichtigten wir das DePapa Museum welches mit den verschiedenen Themenberreichen über die Geschichte, Kultur und Umwelt von Neuseeland sehr spannend war.

Zu dritt leihten wir uns so ein Krokodilvelo aus und machten den Oriental Bay unsicher machten. Célin und Lea sprangen danach von einem Springturm am Hafen. Zum Abschluss unseres letzen Tages auf der Nordinsel, liessen wir es und in einem echt feinen malaysischem Restaurant schmecken.